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#lesen.bayern » Tipps und Hinweise für Eltern

Tipps und Hinweise für Eltern

Reichlich Lesefutter!

Für Krimiliebhaber, Fantasieabenteurer, Tierfreunde oder Weltentdecker, Forscher und Tüftler: Belletristische Titel und Sachbücher für Klein und Groß gibt es hier die Bestenlisten unseres Arbeitskreises #lesen.bayern.

Thematische Empfehlungen der Stiftung Lesen zum Vor- und Selberlesen können Sie hier abrufen.

Auf der Seite des ZDF gibt es außerdem das tolle Angebot „Dein Buch”. Mittels einiger Entscheidungsfragen (wie z. B. Sachbuch oder Belletristik) wird man hier zu passenden Buchempfehlungen gelotest. Ausprobieren und schmökern!

Wie können Eltern ihre Kinder beim Lesenlernen unterstützen?

Es steht außer Frage, dass die Eltern eine wesentliche Rolle auch bei der Lesesozialisation ihrer Kinder haben und die Grundsteine für das Lesen bereits lange vor dem Schuleintritt gelegt werden.

Lesevorbilder, Vorlesen, die Anzahl der Bücher ... kurzum: Wie lesefreundlich ein Elternhaus ist, prägt Heranwachsende in ihrem Leseverhalten, ihren Vorlieben und Gewohnheiten und ihrer grundsätzlichen Einstellung zum Lesen.

Wie aber können Eltern ihre Kinder ganz konkret in den unterschiedlichen Phasen des Lesenlernens begleiten und unterstützen

Lesevorbilder

Nicht nur das Vorhandensein unterschiedlicher Bücher und Medien im Elternhaus sondern auch deren Nutzung im Alltag beeinflussen die Lesesozialisation von Kindern und Jugendlichen positiv. Eltern, die viel und gerne lesen, werden als positives Vorbild wahrgenommen und Gespräche über das Lesen, über Geschichten steigern Leseinteresse und Lesefreude der Kinder.

Vorlesen? Vorlesen!

Bücher sind wunderbar, regen die Fantasie an, verzaubern, nehmen uns mit in fremde Welten. Kurzum: Geschichten machen Spaß und es ist ein großes Vergnügen, wenn einem vorgelesen wird.

Und: Vorgelesen zu bekommen, bedeutet, Bildungschancen mit auf den Weg zu bekommen. Studien wie die des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen (gemeinsam mit DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung) belegen immer wieder, welch positiven Einfluss auf die Entwicklung das Vorlesen hat.

Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, 

  • profitieren im Hinblick auf ihren Wortschatz, 
  • haben mehr Spaß, wenn sie selbst Texte und Geschichten lesen, 
  • entwickeln leichter ein positives Leseselbstkonzept,
  • haben im Durchschnitt bessere Noten in der Schule und
  • tun sich leichter beim Lesenlernen und im Umgang mit Texten, der Auf- und Ausbau der Lesekompetenz wird begünstigt.

Über die Filtersuche können Sie sich hier gezielt Bücher anzeigen lassen, die der AK #lesen.bayern zum Vorlesen empfiehlt, und – z. B. nach Themen oder Genres geordnet – Buchempfehlungen für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen durchstöbern.

Weitere Informationen zum Vorlesen finden Sie hier

Außerdem finden Sie hier digitale Vorleseangebote von Autorinnen und Autoren und außerschulischen Partnern der Leseförderung. Reingucken lohnt sich!

Vorlesestudie, Stiftung Lesen, Netzwerk Vorlesen

Die Vorlesestudie 2019 betont abermals, wie wichig das Vorlesen in der Familien ist und zeigt, dass vielen Kindern in Deutschland nicht regelmäßig vorgelesen wird. Die Ergebnisse der Studien der vergangenen Jahre und weitere Informationen der Stiftung Lesen finden Sie hier.

Vorlesen hilft beim Lesenlernen: Ein Beitrag des WDR fasst zusammen, was die Vorlesestudien der Stiftung Lesen belegen: Kinder profitieren davon, wenn ihnen vorgelesen wird. Den Hörbeitrag finden Sie hier.

Tipps zum guten Vorlesen gibt es dann z. B. in einem kleinen Video der Stiftung Lesen.

Und auch das Netzwerk Vorlesen hilft bei allen Fragen rund ums Vorlesen.

Dialogisches Lesen

Beim dialogischen Lesen werden Vorlesen und Erzählen miteinander verknüpft und die Redebeiträge der Kinder spielen eine zentrale Rolle. Das vorgelesene Buch ist Gesprächsanlass und Impuls für Fragen, Erzählungen und Vorstellungen der Kinder, v. a. im Alter von zwei bis sechs Jahren. Die BISS-Broschüre „Komm, wir erzählen uns eine Geschichte! Dialogisches Lesen in Kindertagesstätten” informiert ausführlicher, worin die Chancen des Dialogischen Lesens liegen und wie's funktioniert.

Lautlesetrainings zuhause

Flüssig zu lesen ist die Vorraussetzung dafür, Texte auch zu verstehen und sinnerfassend zu lesen. Leseflüssigkeit lässt sich hervorragend trainieren – auch zuhause.

Informationen zur Leseflüssigkeit finden Sie hier; außerdem bietet die BiSS-Broschüre Hinweise und Tipps.

Materialien, die das FiLBY-Training in der Grundschule begleiten, können Sie hier abrufen.

Digitales Lesen

Empfehlungen und Hinweise für das Lesen(lernen) auch zuhause, finden sich auch auf der Seite zum digitalen Lesen.

Lesen üben mit dem Ich-Du-Wir-Würfel, digitales Lesen und der Spieltipp „Thingy – Das Dings” sind drei Anregnungen für die Leseförderung zu Hause.