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Kevin Brooks: Travis Delaney, Bd. 1

Besprechung

Nach dem plötzlichen Unfalltod seiner Eltern haben die Großeltern den 13-jährigen Travis Delaney zu sich genommen. Er versteht sich mit ihnen gut, aber der Schmerz über den Verlust bleibt, und da ist noch der bohrende Verdacht, dass es sich bei dem Tod der Eltern nicht um einen Unfall gehandelt hat. Schließlich waren beide als Privatdetektive unterwegs, und wer war der unbekannte Mann bei der Beerdigung, der das Geschehen mit einer versteckten Kamera gefilmt hat? Travis macht sich auf die Suche nach dem Fall, den seine Eltern bearbeitet haben, und gerät immer tiefer in Schwierigkeiten, bei denen der britische Geheimdienst MI5, die amerikanische CIA und eine Geheimorganisation namens Omega eine maßgebliche Rolle spielen. Teilweise mit Hilfe des Großvaters, der praktischerweise Privatdedektiv, Soldat und Geheimdienstmitarbeiter war, teilweise mit Hilfe einer Jugendgang wird der Fall schließlich gelöst - fast zumindest, denn weitere Bände warten. Die aus der Sicht des Helden flott und spannend erzählte Geschichte, aus dem Englischen übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn, wirkt manchmal wie ein ins heutige Geheimdienst- und Terrormilieu transportierter „Emil und die Detektive”. Die Handlung ist allerdings deutlich aggressiver und unwahrscheinlicher und damit natürlich zeitgemäßer. Als Unterrichtslektüre wohl weniger geeignet ist das Buch in der Schulbibliothek gut aufgehoben, denn selbst für filmverwöhnte Jugendliche ist es ein spannender Leseanreiz.

Didaktische Hinweise

 

 

Gattung

  • (Kinder-) Kriminalliteratur, Thriller (Horror, Gruselliteratur)
  • Romane

Eignung

in Auszügen geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 7 bis 9

Fächer

  • Deutsch
  • Englisch

FÜZ

  • Politische Bildung

Erscheinungsjahr

2015

ISBN

9783423761116

Umfang

328 Seiten

Medien

  • Buch