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Uwe Timm: Die Zugmaus

Besprechung

Uwe Timms wunderbar erzählte Abenteuer des unternehmungslustigen Mäuserichs Stefan sind eigentlich schon ein Klassiker. Selbstbewusst erklärt der kleine Held, er habe seine Reisen, die ihn bis in die Schweiz, nach Paris und sogar bis England geführt haben, schon so oft zum Besten geben müssen, dass er sie nun der Einfachheit halber zu Papier bringe. (Memoiren liegen ja im Trend!) Seine geliebte Heimat München gab er auf, als dort in der Paradiesstraße die schönen alten Häuser abgerissen und Neubauten mit mäuseunfreundlichem Müllschlucker gebaut wurden. Stefan, genannt Mausebiber, sucht Nahrung in Bahnhofsnähe und wird zum Zugreisenden. Die multikulturellen Reiseschilderungen aus der Mäuseperspektive werden von Axel Scheffler liebevoll illustriert, geraten manchmal fast poetisch und eignen sich bestens zum Vorlesen. An der Käsesorteneinstufung der französischen Feinschmeckermaus Pierre orientiert, die von ça va (es geht), bon (gut) bis merveilleux (vorzüglich) reicht, kann man die Zugmaus mit einem „merveilleux“ nur allen Bibliotheken empfehlen! (Andrea Wanner, ekz)

Didaktische Hinweise

Allen Bibliotheken zu empfehlen. Auch im Unterricht der Grundschule ist die Erzählung vielseitig einsetzbar: Als vergnügliche Vorlesegeschichte, im Fremdsprachenunterricht oder als Klassenlektüre mit vielfältigen Möglichkeiten der Gestaltung (erzählen, schreiben, spielen, malen ...).

Gattung

  • Kurzprosa, Erzählungen, Textsammlungen, Tagebücher

Eignung

themenspezifisch geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 2 bis 4

Fächer

  • Deutsch

Erscheinungsjahr

2002

ISBN

9783423708077

Umfang

113 Seiten

Medien

  • Buch
  • Hörbuch