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Dagmar Geisler: Wandas erste Schulgeschichten

Besprechung

Die siebenjährige Wanda lebt bei ihrer Mutter, hat aber auch ein Zimmer bei ihrem Vater. Wenn ihre Mutter nicht da ist, geht sie zu ihren Nachbarn. Das Mädchen besucht die zweite Klasse und berichtet von den aufregenden Vorbereitungen des Schulfestes zum Jubiläum der Schule. Die Kinder dürfen Theater spielen, Dekorationen malen, ein Lied einüben. Die Eltern spenden Kuchen. Doch Wandas Mutter hat berufliche Sorgen und arbeitet so viel, dass Wanda befürchtet, sie könnte vergessen, den Kuchen fürs Schulfest zu backen. Wie sie diesem Problem begegnet, erzählt die Autorin ebenso lebendig und witzig wie bei der Beschreibung der kleinen Pannen beim Schulfest. Die Autorin hat ihr Buch selbst illustriert und bereichert ihren Text mit vielen bunten, oft comichaften Bildern. Wie in den anderen Wanda-Büchern wird die Geschichte in Form eines Tagebuchs erzählt.

Didaktische Hinweise

Die liebenswerte, witzige Geschichte eignet sich gut zum Vorlesen (und Vorzeigen) in einer ersten Klasse. Schuldruckschrift und Zeilensprünge in Sinnschritten erleichtern dem Leseanfänger das Selberlesen. Der Inhalt wird durch die Tagebucheinträge gut strukturiert. Die bunte Gestaltung, die vielseitigen Illustrationen und der stabile Einband sind ansprechend. Die Figuren der Geschichte werden mittels zahlreicher Akrosticha charakterisiert. In Anlehnung daran bietet der Verlag auf seiner Homepage Arbeitsblattvorlagen an mit einem Abecedarius (die Anfangsbuchstaben bilden das Alphabet) für das eigene Gestalten. Als Klassenlektüre ist das Buch für die zweite oder dritte Jahrgangsstufe zu empfehlen, befindet sich allerdings preislich an der Obergrenze. Der Verlag bietet ein Unterrichtsmodell zum kostenfreien Herunterladen an.

Gattung

  • Erstlesebücher

Eignung

themenspezifisch geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 1 bis 3

Fächer

  • Deutsch

Erscheinungsjahr

2012

ISBN

9783423760522

Umfang

108 Seiten

Medien

  • Buch