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Ursula Poznanski: Saeculum

Besprechung

Nach dem „Erebos“-Erfolg legt die Autorin hier einen Krimi in ähnlichem Schreibstil vor, der ideales Lesefutter für Krimi-Fans ist. Bastian fühlt sich zu Beginn geehrt, mit der Rollenspielgruppe Saeculum ins 14. Jahrhundert reisen zu dürfen, denn bei dieser Convention leben die Teilnehmer wie zur damaligen Zeit ohne jegliche Hilfsmittel. Dafür weigert der Medizinstudent sich sogar, mit seinem Vater auf einen Chirurgenkongress zu fahren, obwohl er telefonisch davor gewarnt wird, an dem Treffen der Mittelalterfans teilzunehmen. Über das Gebiet, auf dem die Convention stattfindet, gibt es eine Sage, laut der ein Bruder nach dem Tod seines Vaters seinen Bruder umbringt, wodurch er einen Fluch „auslöst“. Dieser Fluch scheint durch die Anwesenheit der Gruppe wieder ausgelöst worden zu sein, denn einige Teilnehmer verschwinden spurlos und werden von der Außenwelt abgeschlossen, ohne eine Chance auf einen Ausweg. Nach einigen Verwirrungen wird aufgedeckt, dass Paul, der Organisator der Convention, Bastians unehelicher Stiefbruder ist, der von seinem Vater das ihm zustehende Geld und die Anerkennung der Vaterschaft fordert. Schließlich stimmt Bastians Vater zu, wodurch alle frei kommen und in ihr Leben zurückkehren können. Wie die „Erebos“-Romane spannend und leicht zu lesen - und deshalb ein ausgezeichnetes Lesefutter auch für Wenigleser!

Didaktische Hinweise

Gattung

  • Fantasy
  • Romane
  • (Kinder-) Kriminalliteratur, Thriller (Horror, Gruselliteratur)

Eignung

in Auszügen geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 7 bis 9

Fächer

  • Deutsch

Erscheinungsjahr

2011

ISBN

9783785570289

Umfang

493 Seiten

Medien

  • Buch