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Gill Lewis: Der Ruf des Kulanjango

Besprechung

Callum und Iona entdecken auf der Farm von Callums Vater einen Fischadler. Das Tier bleibt ihr Geheimnis, bis es sich verletzt und die beiden Hilfe holen müssen. Jetzt wird der Adler mit einem Sender ausgestattet und sein Flug nach Süden kann über das Internet auf Google Earth mitverfolgt werden. Die Freundschaft zwischen den Kindern hat sich auch gegen Widerstände bewährt, findet jedoch ein jähes Ende durch Ionas plötzlichen und schockierenden Tod. Callum braucht seine Eltern und seine Freunde, um darüber hinwegzukommen. Auch das Adlerweibchen gerät in Gefahr. In einem Sumpfgebiet in Gambia scheint seine Reise beendet zu sein. Aber Callum organisiert von Schottland aus Hilfe und lernt darüber das Mädchen Jeneba aus Afrika kennen. Das Buch ist wohltuend langsam und ruhig erzählt und thematisiert eben nicht nur die Tiergeschichte, sondern auch menschliche Beziehungen, die gefährdet und endlich sind, glücken oder scheitern können. Dies ist wohl interessant und differenziert, allerdings wirkt das Ganze dadurch ein wenig gespalten. (Aus dem Englischen von Siggi Seuß)

Didaktische Hinweise

Dennoch lesens- und besprechenswert, auch fächerübergreifend (Biologie, Erdkunde) einsetzbar.

Alle hier rezensierten Werke von Gill Lewis

Gattung

  • Romane

Eignung

als Klassenlektüre geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 5 bis 6

Fächer

  • Biologie
  • Deutsch
  • Geografie/Erdkunde

FÜZ

  • Interkulturelle Bildung
  • Soziales Lernen
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Umweltbildung, Globales Lernen)

Erscheinungsjahr

2013

ISBN

9783423715720

Umfang

232 Seiten

Medien

  • Buch