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Timothée de Fombelle: Vango - Zwischen Himmel und Erde

Besprechung

Weil er angeblich seinen Lehrer umgebracht haben soll, wird der 19-jährige Vango 1934 von der französischen Polizei in Paris gesucht und muss an dem Tag, an dem er zum Priester geweiht werden soll, fliehen. Seine Flucht führt ihn an zahlreiche Schauplätze in Europa, an denen er Menschen seiner eigenen Vergangenheit kontaktiert. Durch Rückblenden erfährt der Leser immer mehr von Vangos Geschichte, z. B. wie er als Dreijähriger mit seinem Kindermädchen an die Küste einer äolischen Insel gespült wird, wie er einem geheimen Kloster beitritt und wie er die Liebe seines Lebens bei einer Weltumrundung in einem Zeppelin kennenlernt. Am Ende landet er zwar in den Armen seiner Geliebten, es sind jedoch bei weitem nicht alle Geheimnisse seiner Vergangenheit gelüftet.

Timothée de Fombelle verknüpft die spannende Geschichte von Vangos Identitätssuche geschickt mit den historischen Ereignissen der dreißiger Jahre. Daher sind geschichtliches Vorwissen und aufgrund des anspruchsvollen literarischen Stils Lesedisziplin gefordert. Wer diese Voraussetzungen mitbringt, sollte aber mit „Vango – Zwischen Himmel und Erde“ viel Freude haben. Die spannende, von Tobias Scheffel und Sabine Grebing aus dem Französischen übersetze Geschichte ist Auftakt zu einer Serie. Der zweite Teil ist bereits erschienen.

Didaktische Hinweise

FÜEZ: Geschichte, Ethik, didakt. Hinweise: Perspektivenwechsel, in andere Rolle schlüpfen, Empathiefähigkeit

Gattung

  • Romane

Eignung

für die Schulbibliothek empfohlen

Altersempfehlung

Jgst. 9 bis 13

Fächer

  • Deutsch

Erscheinungsjahr

2013

ISBN

9783423715478

Umfang

427 Seiten

Medien

  • Buch