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Bertolt Brecht: Furcht und Elend des Dritten Reiches

Besprechung

Am Tage der Machtergreifung schießen zwei betrunkene SS-Offiziere in einer Arbeitergegend umher und treffen einen Menschen (Volksgemeinschaft). Denunzianten horchen ängstlich, wie der von ihnen Denunzierte abgeführt wird (Der Verrat). Ein SA-Angehöriger erläutert, wie er Arbeitslose zur Meinungsäußerung provoziert und sie denunziert (Das Kreidekreuz). Fünf KZ-Häftlinge sind uneins, gegenüber den SS-Aufsehern zeigen sie aber Solidarität (Moorsoldaten). In geradezu naturalistischer Weise werden Denkweisen, Unterdrückungsmethoden und dadurch initiierte Verhaltensformen aufgezeigt, die die erschreckende Würdelosigkeit eines Volkes dokumentieren, aber auch zeigen, wie Verhalten von Menschen zustande kommt.

Didaktische Hinweise

Auch Jgst. 9, Kennzeichen des modernen Dramss, Kennzeichen des Dramas; Weltanschauung Brechts; historische Hintergründe, Aktualisierungsmöglichkeiten-; Sprache: Theatersprache; Zusammenhang von Mimik und Gestik; moderne Formen des Theaters; Texterschließung, literarische Erörterung; Projekt: Dramatisierung einiger Szenen

Alle hier rezensierten Werke von Bertolt Brecht

Gattung

  • Dramen

Eignung

themenspezifisch geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 12 bis 13

Fächer

  • Deutsch
  • Geschichte

Erscheinungsjahr

1970 (1938)

ISBN

9783518103920

Umfang

136 Seiten

Medien

  • Buch
  • E-Book