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Hans-Wilhelm Smolik: Rauschebart, die Eiche

Besprechung

Hans Wilhelm Smolik beschreibt in „Rauschebart, die Eiche“ die Entwicklungsgeschichte einer 1000-jährigen Eiche von einer kleinen Eichel hin zum mächtigen Baum. Der Wettstreit um Licht und Boden und das Zusammenleben mit für Rauschebart schädlichen und nützlichen Tieren wie Raupen, Ameisen, Käfer, Kuckuck, Eichkater und vielen anderen stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Im letzten Kapitel blickt Rauschebart auf die Rolle des Menschen im Wald, die Rolle der Eichen in der germanischen Kultur und die Auswirkung geschichtlicher Ereignisse auf das Leben im Wald in den vergangenen 1000 Jahren zurück. „Rauschebart, die Eiche“ entstand 1947. Die Geschichte wurde zwar von Sabine Smolik-Pfeifer für die Audioausgabe aktualisiert, kommt dennoch sprachlich zeitweise ein wenig altbacken daher, trifft damit jedoch den traditionellen Märchenton. Der Text wird von Angelika Bender mit so viel Wärme und Einfühlsamkeit vorgetragen, dass die CD bei naturinteressierten Kindern gut ankommen wird.

Über den Autor (1906-1962) informiert die Homepage. Hörproben finden sich auf der Seite des Projekts Waldkulturerbe.

Didaktische Hinweise

Gattung

  • Kurzprosa, Erzählungen, Textsammlungen, Tagebücher

Eignung

für die Schulbibliothek empfohlen

Altersempfehlung

Jgst. 3 bis 5

Fächer

  • Biologie
  • HSU
  • Natur und Technik

Erscheinungsjahr

2010

ISBN

9783902676221

Umfang

Seiten

Medien

  • Hörbuch