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Fitzgerald Kusz: Schweig Bub! Letzter Wille

Besprechung

Zwei Klassiker der Volksstücke – verfasst im fränkischen Dialekt (in geglätteter Fassung) – wurden hier in einem Buch zusammengefasst.

In „Schweig Bub!“ will sich die anwesende Verwandtschaft auf der Konfirmationsfeier eines Knaben voreinander möglichst gut präsentieren, was mit zunehmender Stunde und Alkoholkonsum immer weniger gelingt. Dennoch scheint es sich um ein typisches Treffen der Verwandtschaft zu handeln, welches sich in ganz ähnlicher Form regelmäßig wiederholt.

In „Letzter Wille“ hingegen trifft sich die Verwandtschaft anlässlich des Todes von Tante Martha – genaugenommen wegen der damit verbundenen Erbschaft, weil schon seit Langem niemand mehr etwas mit ihr zu tun haben wollte. Es beginnt mit der Aufteilung des Erbes und endet vollkommen anders als erwartet.

 

 

Didaktische Hinweise

Die beiden Volksstücke sind in geglättetem Dialekt geschrieben und bieten sich schon aufgrund dessen als Parallellektüre zu naturalistischen Dramen, beispielsweise von Georg Hauptmann, an.

Im Unterricht kann mit diesen Volksstücken beispielsweise die Darstellungsart und die Charakterisierung der Personen durch ihre Äußerungen untersucht werden.

Abgesehen davon ist auch durchaus der Vergleich mit der heutigen Zeit und der eigenen Lebenswelt der Schüler von Interesse. Nicht zu vergessen verschiedene kulturelle Hintergründe der Jugendlichen.

So bietet sich der Vergleich ebenso an, wie die kulturelle Betrachtung typischer Familienszenen.

Gattung

  • Heimat- und Dialektliteratur

Eignung

in Auszügen geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 8 bis 10

Fächer

  • Deutsch
  • Ethik/Religionslehre (Evang. Religionslehre
  • Familien- und Sexualerziehung
  • Interkulturelle Erziehung

FÜZ

  • Familien- und Sexualerziehung
  • Interkulturelle Bildung
  • Kulturelle Bildung
  • Soziales Lernen
  • Werteerziehung

Erscheinungsjahr

1997

ISBN

9783886611867

Umfang

151 Seiten

Medien

  • Buch