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Sabine Zett: Hugos Masterplan

Besprechung

Nach dem Titel „Hugos geniale Welt“ hat Sabine Zett den nicht minder spritzigen Band „Hugos Masterplan“ vorgelegt und trifft damit voll ins Schwarze der sich etablierenden Hugo-Fangemeinde. Diesmal ist der Schauplatz die Schule und dort entwickelt der zwölfjährige Held wieder die witzigsten Ideen - für einen wie Hugo gewiss nichts leichter als das, hält er doch selbst nicht wenig auf sich. Überzeugt ein Genie, eine Sportskanone und überhaupt der Coolste schlechthin zu sein, ersinnt Hugo gemeinsam mit seinem Freund Nico einen Plan, um endlich Superheld zu werden. Aber der braucht vor allem eines, nämlich Geld. Und dies versucht sich Hugo zu verschaffen, indem er einen Lehrer den Medien auslieferen möchte. Zielscheibe ist Herr Doktor Torres aus Chile, der neue Geschichtslehrer, der aufgrund seines Akzents und seines Aussehens so gar nicht dem Bild eines Paukers entsprechen will. Hugo vermutet hinter Herrn Torres vielmehr einen Topagenten auf geheimer Mission. Die „Torres-Story“ will er kurzerhand ans Fernsehen verkaufen. Überdies bekommt er eine Nachhilfelehrerin oder besser gesagt „Fächerassistentin“, wie Hugo sie nennt, die ihm so gar nicht schmeckt, handelt es sich doch um Laura Berg, eine Musterschülerin aus der Parallelklasse. Für Hugo ist sie nur die „Berg-Ratte“, noch dazu „die fieseste aller fiesen Ratten“. Und die gilt es, auf welche Weise auch immer, loszuwerden. Am Ende jedoch löst sich alles in Wohlgefallen auf: Der großmäulige Hugo kommt zu der heilsamen Erkenntnis, dass ihn bei der Einschätzung der erklärten Feinde sein „Superbrain … im Stich gelassen hat“. Der Schuldirektor wimmelt das Fernsehen ab und Herr Torres legt in seinem Beisein eine ordentliche Unterrichtsstunde hin. Und, was die „Unterrichtsmanagerin“ angeht, so gelobt Hugo, dem sie plötzlich in einem ganz neuen Licht erscheint, sie nicht mehr auf Friedhöfe zu führen, um ihn weiter zu coachen. Doch Hugo wäre nicht Hugo, wenn er sich nicht trotz Scheiterns seines „Masterplans“ am Ende wieder feiern würde: „Ich bin Hugo, der Erleuchtete. It’s magic. Yeah!“

Didaktische Hinweise

Fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziele: Werteerziehung

Gattung

  • Bücher für Jungs
  • Romane

Eignung

für die Schulbibliothek empfohlen

Altersempfehlung

Jgst. 4 bis 6

Fächer

  • Deutsch

Erscheinungsjahr

2011

ISBN

9783785571453

Umfang

190 Seiten

Medien

  • Buch