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Emma Shevah: Amber - katastrophal genial

Besprechung

Die 12-jährige Amber hat einen japanischen Vater, eine italienische Mutter, eine kleine Schwester - und ein Steinzeit-Handy! Wirklich glücklich ist sie nicht, denn der Vater hat die Familie schon lange verlassen. Sie selbst findet sich für ihr Alter viel zu klein und wird zu allem auch noch von einer fiesen Mitschülerin schikaniert. Da beginnt ihre kleine Schwester Briefe an den Vater zu schreiben, denn sie weiß nicht, dass dieser schon lange keinen Kontakt mehr zur Familie hat. Aus Mitleid schreibt Amber ihrer Schwester Antwortbriefe, in denen sie sich als Dad ausgibt. Im Laufe der Zeit erfindet sich Amber beim Schreiben zusehends einen Traumvater, der ihr in vielen Situationen beisteht und ihr zu mehr Selbstbewusstsein verhilft. Das Leiden unter der Vaterlosigkeit ist das zentrale Motiv in diesem Mädchenbuch, ein heute verbreitetes Phänomen unter Kindern und Jugendlichen. Die Geschichte, die aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, liest sich trotz des ernsten Inhalts locker und an manchen Stellen recht amüsant. Aufgrund des Themas und der guten sprachlichen Verarbeitung wird es gerne als Mädchenbuch zur Anschaffung für die Schulbibliothek empfohlen.

Didaktische Hinweise

 

 

Gattung

  • Romane

Eignung

für die Schulbibliothek empfohlen

Altersempfehlung

Jgst. 5 bis 6

Fächer

  • Deutsch

FÜZ

  • Soziales Lernen

Erscheinungsjahr

2014

ISBN

9783551520678

Umfang

238 Seiten

Medien

  • Buch