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Martin Baltscheit: Der einsamste Wal der Welt

Besprechung

Ein Bilderbuch – auch für Erwachsene

Martin Baltscheit, ein bekannter Kinderbuchautor, schlägt mit seinem neuen Buch ungewohnte Töne an. Gibt es in „Löwenväter singen nicht“ oft viel zu lachen oder mitzubrüllen, so handelt dieses Buch von einem Wal, der von anderen Tieren seiner Art nicht gehört werden kann. Diesen Wal gibt es tatsächlich – er singt auf einer höheren Frequenz, sodass ihn seine Artgenossen nicht hören können.
Martin Baltscheit hat dazu ein Kinderbuch illustriert und geschrieben, das der Frage nachgeht, wie einsam dieses Tier wohl sein wird.
Entstanden ist ein nachdenkliches, trauriges Bilderbuch, das aber am Ende mit einem Satz alle Melancholie wegzuwischen vermag.
Ein Kinderbuch, das man am liebsten einem sich einsam fühlenden Erwachsenen schenken möchte.

Didaktische Hinweise

In Biologie kann dieses Buch über einen Wal, der tatsächlich auf einer anderen Wellenlänge kommuniziert, als wissenschaftliches Phänomen vorgestellt werden und als Einleitung zu ähnlich gelagerten Themen dienen. Gerade in Ethik kann das Buch Verwendung finden: Hat man eine (Außen-)Sicht über jemanden gewonnen, so kann das direkte Gespräch oder eine Innenansicht oft zu erstaunlichen Überraschungen führen: Es ist durchaus möglich, dass auch jemand in seinem Kosmos glücklich ist.

Alle hier rezensierten Werke von Martin Baltscheit

Gattung

  • Bilderbücher

Sachbuchkategorie

  • Philosophie, Religion, Menschsein

Eignung

themenspezifisch geeignet

Jahrgangsstufen

1 bis 10

Fächer

  • Ethik/Religionslehre (Evang. Religionslehre
  • Psychologie
  • Biologie

FÜZ

  • Soziales Lernen

Erscheinungsjahr

2018

ISBN

9783551510648

Umfang

48 Seiten

Medien

  • Buch