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Daniel Chamovitz: Was Pflanzen wissen

Besprechung

In diesem von Christa Broermann aus dem Englischen übersetzten Sachbuch widmet sich der Pflanzenbiologe Daniel Chamovitz einer interessanten Frage: Inwieweit können Pflanzen sehen, riechen, hören und sich erinnern? Am Anfang jedes Kapitels stellt er zunächst Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entsprechenden menschlichen Sinneswahrnehmungen her und zeigt dann jeweils zahlreiche wissenschaftliche Experimente dazu. Besonders unterhaltsam liest sich, mit welchem Geschick Charles Darwin und andere Versuchsanordnungen ersonnen haben, um die Sinneswahrnehmung bei Pflanzen zu erforschen. Was dabei entdeckt wurde, ist erstaunlich. Chamovitz geht in seiner Darstellung streng wissenschaftlich vor und räumt mit einigen Fehlvorstellungen auf, wie beispielsweise der „Kommunikation“ zwischen erkrankten und gesunden Bäumen oder des verbesserten Wachstums durch Musikbeschallung. Insgesamt hat „Was Pflanzen wissen“ einiges an Neuem und Überraschendem zu bieten. Das Buch bemüht sich im Allgemeinen erfolgreich um eine einfache, gut verständliche Sprache. Nur teilweise gleitet der mit zahlreichen Abbildungen illustrierte Text etwas von seinem grundsätzlich populärwissenschaftlichen Ton ab. Wer sich davon nicht abhalten lässt, wird nach der spannenden Lektüre Pflanzen in einem vollkommen neuen Licht sehen. Empfehlenswert!

Didaktische Hinweise

 

 

Gattung

  • Sachbücher

Sachbuchkategorie

  • Natur, Tiere, Lebensräume
  • Forschen, Entdecken, Experimentieren

Eignung

für die Schulbibliothek empfohlen

Altersempfehlung

Jgst. 10 bis 13

Fächer

  • Biologie

FÜZ

  • Kulturelle Bildung
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Umweltbildung, Globales Lernen)

Erscheinungsjahr

2013

ISBN

9783446435018

Umfang

208 Seiten

Medien

  • Buch