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Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werthers

Besprechung

Der Romane besteht weitgehend aus Briefen zwischen Werther und seinem Freund Wilhelm. Werther, der sich wegen einer Erbschaftsangelegenheit in einer Kleinstadt aufhält, entdeckt dort die Natur, versucht zu malen und lernt die junge Lotte kennen, die ihren Geschwistern die Mutter ersetzt. Er ist entzückt von der Natürlichkeit Lottes und verliebt sich in sie. Da Lotte schon dem nüchternen Albert versprochen ist, können sich die Hoffnungen Werthers nicht erfüllen. Er versucht im Dienst bei einem Adeligen berufliche Erfüllung zu finden, gibt seine Stellung aber wieder auf, da er sich die Demütigungen durch die höhere Gesellschaft nicht gefallen lassen will. Er kehrt dann zu Lotte zurück, die mittlerweile mit Albert verheiratet ist. Seine Leidenschaft findet kein Ende. Als er Lotte umarmt, weist sie ihn zurück; Werther verlässt das Haus und leiht sich am anderen Tag durch einen Diener Lottes Pistolen aus. Ohne seiner Leidenschaft zu entsagen, begeht Werther Selbstmord. Der Romane stellt Emotionalität und Subjektivismus in den Mittelpunkt, ohne diese bei aller Hinterfragung aufzugeben. Skepsis gegenüber gesellschaftlichen und religiösen Normen und Konventionen bestimmt die Logik des Buches.

Didaktische Hinweise

 

 

Gattung

  • Romane

Eignung

themenspezifisch geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 11 bis 12

Fächer

  • Deutsch
  • Ethik/Religionslehre (Evang. Religionslehre

FÜZ

  • Soziales Lernen

Erscheinungsjahr

2001 (1774; 1787)

ISBN

9783150000670

Umfang

164 Seiten

Medien

  • Buch