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Tim Tharp: Perfekt ist jetzt

Besprechung

Sutter Keely kommt bei Mädchen gut an, ist auf jeder Party gern gesehen, hat neben der Schule einen einträglichen Job und findet sich selbst meistens gut. Aber halt doch nicht immer, denn Sutter trinkt viel zu viel und kann die so leicht errungenen Freundinnen nicht halten. Er hat Probleme mit Mutter, Stiefvater, Schwester, Schwager und vor allem mit seinem echten Vater, der die Familie eben verantwortungslos verlassen hat und wegs ein erfolgreicher, hart arbeitender Erfolgsmensch ist, wie sich das Sutter gerne einredet. Sutters Charakter wird einfühlsam, überzeugend und auch unterhaltsam geschildert. Er spricht in seiner Unsicherheit sicher viele junge Leser an, ebenso wie Aimee, das ganz besondere, „uncoole“ Mädchen, in das sich Sutter unwahrscheinlicherweise verliebt. Übrigens kommen die Eltern beider Protagonisten nicht gut weg, ihre Verantwortung für die Schwierigkeiten der Kinder könnte man bei einer Bearbeitung des Buches gut herausarbeiten lassen. (Aus dem Amerikanischen übersetzt von Jessika Komina und Sandra Knuffinke)

Didaktische Hinweise

Familienprobleme, Alkoholismus, Selbstzerstörung, Selbstbetrug, Verantwortung sind Schlüsselbegriffe für das Buch, das diese Probleme ohne erhobenen Zeigefinger, aber differenziert, lebensnah und überzeugend aufgreift. Deshalb als Leseangebot für die Schulbibliothek wie auch als mögliche Klassenlektüre empfohlen.

Gattung

  • Romane

Eignung

als Klassenlektüre geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 9 bis 11

Fächer

  • Deutsch

Erscheinungsjahr

2014

ISBN

9783734850035

Umfang

336 Seiten

Medien

  • Buch