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Lauren Oliver: Delirium / Amor Trilogie Bd. 1

Besprechung

Es handelt sich bei dem Buch um den ersten Band einer Trilogie, einer unheimlichen Dystopie, die aktuell verfilmt wird. Lena steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag, ihre „Heilung“ (eine Art Impfung gegen die Liebe) steht unmittelbar bevor. Nur so könne man ohne Leid und Verzweiflung leben. Staatliche Stellen sorgen für die Zuteilung eines vernünftigen und passenden Lebenspartners. Lena erscheint zunächst auch ganz einverstanden mit dem System, erst als sie sich dennoch verliebt, kommen ihr die Widersprüche und das Gewalttätige dieser Welt immer mehr zu Bewusstsein. Das Buch ist spannend, die Perspektive der jugendlichen Protagonistin nachvollziehbar, die Botschaft der Unmöglichkeit einer Welt ohne Leiden gerade für junge Menschen wichtig. Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2012.

Didaktische Hinweise

Der totalitäre Anspruch des beschriebenen Systems verweist immer wieder auf andere bekannte Dystopien, über das reine Leseerlebnis hinaus könnte man den Text in diesem Zusammenhang bearbeiten. Zum Vergleich bieten sich u. a. an: George Orwell: 1984; Aldous Huxley: Schöne neue Welt; Margaret Attwood: Der Report der Magd; Juli Zeh: Corpus Delicti; Suzanne Collins: Die Tribute von Panem.

Gattung

  • Science-Fiction

Eignung

in Auszügen geeignet

Altersempfehlung

Jgst. 10 bis 13

Fächer

  • Deutsch

Erscheinungsjahr

2011

ISBN

9783551582324

Umfang

409 Seiten

Medien

  • Buch