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Karl-Heinz Ott: Wintzenried

Besprechung

Wintzenried ist der Name des Perückenmachers, der Jean-Jacques Rousseau bei seiner Geliebten verdrängt hat. Er sei schuld daran gewesen, dass Rousseau zum zwar weltberühmten, aber unglücklichen Mann geworden sei. Ausgehend vom Lebenslauf und Originaltexten Rousseaus entwirft Ott das sicherlich überspitzte, aber sehr komische Charakterbild eines Mannes, der (vielleicht) genial, sicher aber narzisstisch, manisch und ruhelos sich selbst und den anderen mehr Last als Hilfe oder Beistand war. Rousseaus Erkenntnisse lesen sich im Spiegel dieser Darstellung eher als Wahnideen, sicher nur eine Lesart, aber eine interessante.

Didaktische Hinweise

Das Buch ist für philosophisch interessierte Leser geeignet, evtl. ist innerhalb des Genres auch ein Vergleich mit Hans-Joachim Schädlichs Darstellung von Voltaire in „Sire, ich eile ...“ möglich.

Gattung

  • Romane

Eignung

für die Schulbibliothek empfohlen

Altersempfehlung

Jgst. 11 bis 13

Fächer

  • Deutsch
  • Philosophie

Erscheinungsjahr

2013

ISBN

9783423142472

Umfang

207 Seiten

Medien

  • Buch