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Leseförderung als integraler Bestandteil der Medienbildung

Für die Medienbildung ist die Lesekompetenz unabdingbare Voraussetzung. Medienbildung auf der Grundlage von Leseförderung vor Ort zu gestalten ist ein wesentlicher Teil der Schulentwicklung. Neben einem Ausstattungs- und Fortbildungsplan ist ein entsprechendes Curriculum Teil des Medienkonzepts. Dabei beantwortet ein solch entwickeltes Mediencurriculum

 […] schul- und altersspezifisch die Frage, welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Arbeitstechniken im Bereich der schulischen Medienbildung vermittelt werden sollen, wann und wo im Verlauf der Schulzeit dies erfolgen soll […]. Im Vordergrund steht ein aktives, individualisiertes, auf Zusammenarbeit und Selbstverantwortlichkeit zielendes Lernen. Mediencurricula zeichnet ein schrittweiser, systematischer Aufbau (aufeinander aufbauende Module) über Schuljahre hinweg aus. Sie beschreiben wesentliche Ziele der Medienbildung, konkretisieren wichtige medienspezifische Lerninhalte, integrieren Lehrpläne, Unterrichtsstruktur und Schulorganisation und geben Anregungen für methodische Umsetzungen, vertiefende Übungs- und Wiederholungsphasen und Hilfen für die Bewertung der Lernergebnisse. Sie sind Teil von Prozessen der Qualitätsverbesserung und an das Schulprofil und seine Weiterentwicklung angepasst […]. (KMBek, 24.10.2012, S. 358)

Auszüge aus einem beispielhaften Mediencurriculum für weiterführende Schulen finden Sie hier.

 

 

Auf mebis finden Sie weitere Beispiele für Mediencurricula für die verschiedenen Schularten.