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Umeswaran Arunagirinathan: Der fremde Deutsche. Leben zwischen den Kulturen

Besprechung

Der Autor, als tamilisches Kind vor dem Bürgerkrieg aus Sri Lanka nach Deutschland geflüchtet, erzählt von seinem Leben hier in Deutschland. Sein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium verdankt er seiner eigenen großen Anstrengung, aber auch der Unterstützung durch deutsche Helfer und Freunde. Umes, wie er sich von den Deutschen nennen lässt, arbeitet in einer großen Hamburger Klinik, bekennt sich zu seiner Homosexualität, kümmert sich (auch finanziell) um seine Familie und wechselt, um seinen Lebenstraum vom Herzchirurgen zu erfüllen, in die fränkische Provinz. Er berichtet von seiner Hochachtung für, ja Liebe zu seiner neuen Heimat Deutschland, auch von seiner Liebe zu seiner Familie, seiner Sorge um die verstreuten Mitglieder, auch von der kulturellen Zerrissenheit.

Didaktische Hinweise

Ein eindrucksvoller Text, der an einem Einzelschicksal Verständnis weckt für die ungeheure Leistung, die für eine gelungene Integration erbracht werden muss. Sowohl als Leseangebot für die Schulbibliothek wie für den Einsatz im Unterricht (Migration, Fremdheit, Vorurteile etc.) geeignet.

Gattung

Autobiografie

Eignung als Klassenlektüre

weniger geeignet

Jahrgangsstufen

10 bis 13

Fächer

Deutsch, Ethik, Evang. Religionslehre, Kath. Religionslehre

Erscheinungsjahr

2017

ISBN

9783894582982

Umfang

141 , Seiten

Medien

Buch