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Lesen an Sonderpädagogischen Förderzentren

Fachspezifische Methoden für das Lesen und Besonderheiten in verschiedenen Förderschwerpunkten        

Der Erwerb der Schriftsprache ist neben der Vermittlung lebenspraktischer Fertigkeiten eine der zentralen Aufgaben in Förderzentren. Wobei die individuellen Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler die Grundlage für den Schriftspracherwerb darstellen, den nicht alle Schülerinnen und Schüler, vor allem solche mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung, vollziehen können.

Flüssiges, angemessen schnelles und genaues Lesen bildet die Grundlage für die erfolgreiche Anwendung von Lesestrategien zur Erschließung von Texten. Dem Üben der Leseflüssigkeit, der Lesegenauigkeit und des Lesetempos kommt vor allem in der Grundschulstufe der Förderschulen besondere Bedeutung zu. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit gesprochenen und schriftlichen Texten auseinander, sie erschließen Hör- und Hörseh- sowie Lesetexte, indem sie geeignete Methoden und Texterschließungsmöglichkeiten nutzen.

Die Lehrpläne der unterschiedlichen Förderschwerpunkte sind auf der Grundlage des LehrplanPLUS erstellt, zusätzlich beschreiben sie die Entwicklungsbereiche Wahrnehmung und Motorik, Denken und Lernstrategien, Sprache und Kommunikation sowie Emotionen und soziales Handeln.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit den Textsorten des LehrplanPLUS je nach Förderschwerpunkt und individuellem Entwicklungsstand.

In fachspezifischen Situationen begegnen Schülerinnen und Schüler Texten, die Gestaltung der entsprechenden Situationen orientiert sich am individuellen Förderbedarf.

Weitere Informationen zu den Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung finden Sie auf der entsprechenden Seite des ISB.

Förderschulen