mobile Navigation Icon

#lesen.bayern » Grundlagen der Leseförderung » Lesefertigkeit/-flüssigkeit

Lesefertigkeit/-flüssigkeit

 

Die Leseflüssigkeit setzt sich aus der Lesegenauigkeit, der Automatisierung, der Lesegeschwindigkeit und der Intonation zusammen. Dies bedeutet. dass die Wörter automatisch und richtig erkannt werden (Sichtwortschatz), die Sätze sinnvoll betont und im richtigen Rhythmus gelesen werden und das Lesetempo angemessen ist.

 

Erprobte Trainings für die Leseflüssigkeit sind

  • Lautlese-Tandems
  • Lautlese-Trainings mit Hörbüchern

 

Flüssig zu lesen, bedeutet noch nicht, Texte auch zu verstehen. Das Textverständnis setzt allerdings Leseflüssigkeit voraus.

Denn nur wenn ausreichend Ressourcen im Arbeitsgedächtnis zur Verfügung stehen, kann man sich dem eigentlichen, sinnerfassenden Lesen widmen: Wer mit dem Entziffern von Wörtern beschäftigt ist, hat keine Kapazitäten frei, sich gleichzeitig auf das Herstellen von inhaltlichen Zusammenhängen zu konzentrieren und sinnvolle Kohärenzen zu bilden.

Fachintegrierte Leseförderung in Bayern

gezieltes und systematisches Training, beginnend mit der Leseflüssigkeit.

Leseflüssigkeitstraining - Lesetandems

Wie das Training im Lesetandem, bestehend aus Lesesportler/-in und Lestrainer/-in, funktioniert, erklären und zeigen die beiden Schüler Julian und Valentin im Video: