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Institute anderer (Bundes-)Länder, Bildungsserver, Universitäten

Die Akademie für Leseförderung Niedersachsen ist eine in Deutschland einzigartige Einrichtung, die in Niedersachsen Lesefreude weckt, Lesekompetenz stärkt und das Lesen fördert. Die Akademie ist eine gemeinsame Einrichtung des Landes Niedersachsen, vertreten durch das Niedersächsische Kultusministerium, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, sowie der Stiftung Lesen. Die Akademie verfolgt das Ziel, ein dauerhaftes Netzwerk zur Leseförderung in Niedersachsen zu schaffen, indem sie die verschiedenen Akteurinnen und Akteure aus- und weiterbildet und in ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Dabei kooperiert sie eng mit Kindertageseinrichtungen, Bibliotheken, Schulen, Hochschulen und weiteren Einrichtungen in ganz Niedersachsen. Bundesweit relevant sind besonders die zahlreichen Praxistipps und Materialien zur Leseförderung, die kostenlos auf der Website zum Download bereit stehen.

Die Arbeitsstelle für Leseforschung und Kinder- und Jugendmedien (ALEKI) an der Universität zu Köln widmet sich der Grundlagenforschung zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur, der historischen Leseforschung (u. a. Mädchen- und Frauenlektüre), der Lesesozialisations- und Medienforschung, der Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur sowie den audiovisuellen und neuen Medien. Die Homepage der ALEKI bietet Materialien zum Download sowie die Internet-Rezensionszeitschrift „les(e)bar“.

Das Leseförderprojekt boys & books wurde 2012 von Prof. Dr. Christine Garbe in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbuchautor Frank Maria Reifenberg 2012 ins Leben gerufen. Prof. Dr. Christine Garbe forscht und lehrt seit Jahrzehnten zum Thema „Gender und Lesen” und ist Inhaberin des Lehrstuhls  für Literaturwissenschaft und -didaktik (Schwerpunkt: Lese- und Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen) am Institut für deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln. Seit 2018 wird das Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl Didaktik der deutschen Sprache und Literatur (Leitung: Prof. Dr. Ina Brendel-Perpina) weiterentwickelt.

Das Leseportal des Lesekompetenzzentrums Oberösterreich bietet u. a. Empfehlungen von aktuellen Sachbüchern und Titeln der erzählenden Literatur. Daneben Hinweise zur Vermittlung von Lautleseverfahren, Lesestrategien und Tipps für's Vorlesen. Der bisherige Schwerpunkt Lesen wurde um die zentralen Basiskompetenzen Schreiben und Rechnen erweitert.

Ein übersichtliches Navigationssystem, um sich umfassend zum Thema zu informieren, bietet die Rubrik „Leseförderung/Lesekompetenz” des Deutschen Bildungsservers. Der Bereich „Aktivitäten zur Förderung von Lesekompetenz” beschreibt Projekte und Initiativen im Primar- und Sekundarbereich und enthält zahlreiche Arbeitsmaterialien. Eine bessere Darstellung der Leseförderung in den Bundesländern wird sich schwerlich finden lassen. Eine Fundgrube, die es in sich hat!

Die Informationsplattform Ideenpool Lesen des Landesbildungsserver Baden Württemberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Eltern, pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bei der Leseförderung zu unterstützen.

Das Institut bietet umfassenden Service und bedarfsgerechte Weiterbildungen, innovative Literaturvermittlungsprojekte, AutorInnen-Förderprogramme, Recherche-Datenbanken, ein 20.000 Bände umfassendes Archiv mit Kinder- und Jugendbüchern österreichischer KünstlerInnen seit 1955, die größte nationale fachspezifische  Bibliothek und mit „1000 und 1 Buch“ das einzige Fachmagazin zur Kinder- und Jugendliteratur in Österreich.

Lesefenster

Das kosten- und werbefreie Portal der Ludwig-Maximilians-Universität München möchte die Auseinandersetzung mit Sprache, Literatur und Kultur fördern und deren Facettenreichtum aufzeigen.

Das Lesefenster beinhaltet eine umfangreiche Sammlung mit Buchbesprechungen mehrsprachiger Kinder- und Jugendliteratur sowie von Texten, die sich mit den Themen Spracherwerb und Integration beschäftigen.

Die Online-Plattform des Vereins Leseforum Schweiz richtet sich an Fachpersonen, die sich in Forschung und Praxis mit Literalität befassen, sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Literalität wird breit verstanden als Handlungsfähigkeit im Umgang mit Schrift und schriftbasierten Medien in allen gesellschaftlichen Kontexten und auf allen Altersstufen.

Lesen in Deutschland ist ein Online-Angebot des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation im Rahmen des Deutschen Bildungsservers. Seit März 2005 informiert Lesen in Deutschland über erfolgreiche Projekte und Initiativen, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an Literatur heranführen, bzw. zum Lesen und Schreiben motivieren. Akteure und Experten der Leseförderung erhalten die Möglichkeit, nachahmenswerte Praxisbeispiele vorzustellen. Einmal im Monat erscheint ein Newsletter.

„Lesen in Tirol” ist ein Informations-Pool des Tiroler Bildungsservices in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion für Tirol, der Schulen, Bibliotheken und allen FreundInnen des Lesens und der Literatur Informationen zur Leseförderung bieten möchte. 

Die Internetseite des Landesschulrates für Tirol bietet Übungen in Druckversion und Leseprogramme für den PC zur Stärkung der Lesekompetenz an den Pflichtschulen der Sekundarstufe. Empfehlenswert z. B.: BIBLIOFiT - Methoden für die Schulbibliothek: Klick!

Hauptaufgaben des SIKJM sind die Leseförderung sowie Forschung und Dokumentation im Bereich Kinder- und Jugendliteratur. Hierzu wurde u. a. eine mittlerweile umfängliche Online-Datenbank eingerichtet, die Kinder- und Jugendmedien seit 1998 verzeichnet und optimale Suchfunktionen bietet.