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Elementarbereich: Ministerium für Familie, Arbeit und Soziales und Institut für Frühpädagogik

Gelingende Leseförderung beginnt bereits deutlich vor dem Schuleintritt.

Eltern legen idealerweise mit einem lesefreundlichen Umfeld und regelmäßigem Vorlesen den Grundstein für die Lesesozialisation ihrer Kinder.

Eine ganz wesentliche Rolle kommt dann dem Elementarbereich zu, um daran anzuknüpfen bzw. Heterogenitäten auszugleichen und Kindern Zugang zu literarischen Stoffen, zum Vorlesen und damit zu konzeptioneller Schriftsprache zu ermöglichen.

Ein besonders Anliegen ist es auch, den Übergang vom Elementar- in den Primarbereich im Hinblick auf die Weiterentwicklung der literalen, sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten der Kinder bewusst und aktiv zu gestalten und zu begeiten. Das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und das Staatsinstitut für Frühpädagogik arbeiten deshalb auch eng mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung zusammen.

Der Vorkurs Deutsch, der im Schuljahr 2001/2002 erstmals in Bayern für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache eingeführt wurde, ist eine ganz entscheidende Maßnahme bei der Gestaltung dieses Übergangs.

Die Sprachförderung erfolgte zunächst im Umfang von insgesamt vierzig Deutschlern-Stunden. Sie wurden an den Grundschulen zwischen Mai und Juli vor der Einschulung mit dem Ziel erteilt, den Kindern eine erfolgreiche Teilnahme am Grundschulunterricht zu ermöglichen. In den Folgejahren wurde der Vorkurs Deutsch sukzessive ausgebaut, und zwar im Hinblick auf den zeitlichen Umfang (inzwischen 160 Stunden) und auf den Adressatenkreis: Seit Oktober 2013 besteht für alle Kinder mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf im Deutschen als Erst- und Zweitsprache ein Vorkursangebot.